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Management, Pubiz-Newsletter

Schreibtisch-Serie: „Wie sieht’s denn da aus?“: Frank Krings, Frankfurter Buchmesse

(Fast) papierloses Büro mit Telefon-Staubschicht

Zeig’ mir Deinen Schreibtisch – und wir ahnen, wie Du tickst und arbeitest. Frei nach diesem Motto gewähren Akteure der Publishing-Welt einen Blick ins Büro. Diesmal: Frank Krings, Frankfurter Buchmesse. 

Frank Krings (42) arbeitet im Bereich Marketing & Kommunikation der Frankfurter Buchmesse. Lieblingskanal: Social Media

Ich gebe zu: Optisch machen Schreibtische von „analogen“ Kollegen mit ihren Papierstapeln, ausgedruckten Artikeln und Stempelkarussellen mehr her. Bei mir herrscht dagegen digitale Kargheit. Durchbrochen nur von einem Post-it-Block, der bereits seit einem Jahr hält. Selbst auf dem Telefon bildet sich eine Staubschicht. Denn Telefonieren ist für mich einer der unhöflichsten Kommunikationskanäle. Man bimmelt andere Menschen aus ihrem Workflow heraus um JETZT – genau JETZT – eine Information zu bekommen.

Dann lieber The Good Ol‘ Email, bei uns immer noch die häufigste Kommunikationsform. Darin lassen sich auch ausführliche Anfragen, Konzepte, Details, Screenshots usw verstauen. Und ein Vorteil zu Messengern: Niemand sieht, wann sie vom Empfänger gelesen wurde. (Und wer Lesebestätigungen anfordert, nimmt eh niemand ernst.) Allerdings schätze ich bei Projekten mit Externen auch den Facebook Messenger. Damit geht alles immer zack-zack. Die Reaktionszeit ist nahe Echtzeit. Zumindest bei den Digitalos mit denen ich arbeite. Nochmal zum Schreibtisch-Interieur: Der Kopfhörer entführt mich in die Welt fluffiger Deephouse & Downbeat-Mixe, welche die Hintergrundgespräche meiner 14 Kollegen sanft übertönen. Und die Hahnen-Tasse ist einfach die Tasse mit der größten Instagramability im Büro-Haushalt. :D

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27. Januar 2016