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Leistungsschutzrecht

»Für Links zu zahlen ist absurd«

Schwere Kritik üben Online-Chefs deutscher Medienunternehmen am geplanten Leistungsschutzrecht für Verlage. Sofern sie sich überhaupt äußern durften. Der EU-Rechtsausschuss zur Urheberrechtsreform hatte eine Studie zur Abschätzung der Folgen eines Leistungsschutzrechtes in Auftrag gegeben. Nur die wenigsten deutschen Portale trauten sich zu antworten. Aus den Antworten ging ein oft tiefgreifender Dissens zwischen On- und Offlinern in den Presseverlagen hervor.

 

Als Resultat kommen die Autoren der knapp 100-seitigen Studie zu einer recht eindeutigen Einschätzung der Situation. Wie kaum anders zu erwarten, dürfte diese den Befürwortern eines Leistungsschutzrechts nicht gerade gefallen, schätzt Golem.de ein.

Der Chefredakteur eines deutschen Online-Mediums warnte vor weitreichenden Folgen für das ganze Internet, während nur eine relativ geringe Zahl von Marktteilnehmern davon profitierten. Wenn man glaube, die Architektur des Internets angehen zu müssen, um die Vormachtstellung von Google anzugreifen, könnte man auch die Meere trockenlegen, um Piraten zu bekämpfen. „Insgesamt sind die Interessen der Gesellschaft wichtiger als die der Verlage“, sagte der Chefredakteur des nicht namentlich genannten Mediums.

(GL) 

 

Zum vollständigen Beitrag samt Link zur Studie auf Opens external link in new windowgolem.de.

20. Oktober 2017