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Marketing/Werbung, Pubiz-Newsletter

Adblocking war nur der Anfang:

Wieso wir den Niedergang der Onlinewerbung erleben

Adblocking war vielleicht nur der Anfang vom Ende. Die Zeichen mehren sich, dass wir am Ende von dem stehen, was einmal eine kleine, aber sichere Bank für Publisher war: Displaywerbung. Die Menschen wollen keine immer aggressivere Bannerwerbung und wehren sich mit der Technik, die sich ihnen bietet - eben zum Beispiel Adblocker. Analysten und Werbe-Urgesteine sehen eine fundamentale Budget-Umschichtung bevorstehen. Wie sind Publisher dann mit dabei?

 

Steht Onlinewerbung vor dem Untergang? Die Frage allein hat das Zeug, spöttisches Grinsen und herablassendes Abwinken zu provozieren: Wieso sollte man diese Frage ernster nehmen als all diese Bullshit-Prognosen, die nacheinander schon perfekt gesunden Patienten wie Facebook oder der E-Mail den Tod diagnostiziert haben?

Ganz einfach weil es Facebook und der Mail gut geht - es aber verdammt viele Hinweise darauf gibt, dass am nahenden Werbe-Exitus dagegen etwas dran ist. Denn in den vergangenen Jahren haben sich ein paar Entwicklungen verdichtet, die diese Prognose validieren.

Da ist zum Beispiel die Brand-Rede des US-Werbegurus Bob Hoffmann - man kann sein bitteres Attest an die Werbebranche einfach abtun, eine korrupte fraudanfällige Ad-Technologie zu befördern, die Premium-Publisher ruiniert, Nutzer verjagt und die Branche diskreditiert. Wären da nicht die sehr aussagekräftigen Zahlen, die Hoffmann als Beleg für den Niedergang der Onlinewerbung anführt. Diese Zahlen waren bereits vor über einem Jahr zum Teil in der iBusiness-Analyse "Die Branding-Legende" zu lesen gewesen - wie auch seine Schlüsse daraus.

Vor Advertisern in Toronto stellte Hoffmann Bannern - vor allem den programmatisch ausgesteuerten - ein katastrophales Zeugnis aus. 

 

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21. Mai 2017