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Neurowissenschaft

Erwiesen: hochwertige redaktionelle Umfelder machen Onlinewerbung effektiver

Was passiert im menschlichen Gehirn, wenn ein Leser Onlinewerbung sieht? Eine englische Forschergruppe hat dies untersucht. Sie konnte damit aus neurowissenschaftlicher Sicht belegen, worauf bereits zahlreiche Analysen auf der Basis klassischer Marktforschung hinweisen: Werbung funktioniert im redaktionellen Umfeld besser.

 

Für die Studie „Context Matters“ erfassten die Wissenschaftler bei 139 Versuchspersonen die Veränderungen der Hirnströme bei der Betrachtung von Werbung in unterschiedlichen digitalen Umfeldern.

Systematisch gemessen wurden die Aktivitäten in Gehirnbereichen, die folgenden für die Werbewirkung wichtigen kognitiven Prozessen zugeordnet werden können: 

  • Langzeitgedächtnis,
  • Aufmerksamkeit,
  • Involviertheit/Engagement,
  • emotionale Intensität,
  • Anziehung/Abstoßung.

Insbesondere vergleicht die Untersuchung die Aktivierung der verschiedenen Hirnareale beim „freien Surfen“ zum Beispiel im Umfeld der Social Media mit dem Schauen und Lesen in redaktionellen Qualitätsumfeldern.

Werbung in diesen hochwertigen Werbeumfeldern löste in allen vermessenen Bereichen des Gehirns stärkere Aktivitäten aus – Indiz dafür, dass sich Werbung hier besser bezahlt macht. Die detaillierten Ergebnisse zum Opens external link in new windowDownload. (GL)

 

Zum Beitrag auf editorial.media

 

Bild: Opens external link in new windowPixabay 

26. März 2018