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Monika Skandalis: »Die Aufmerksamkeitsspanne ist extrem gering«

Monika Skandalis

Bei Social-Media-Grafiken muss auch die Nutzungssituation im Blick behalten werden. Worauf es bei der Gestaltung ankommt, erklärt Webinar-Referentin Monika Skandalis.

Was unterscheidet eine gute Social-Media-Grafik von beispielsweise einer Print-Anzeige?

Bei Social-Media-Grafiken müssen wir meistens vom Handybildschirm ausgehen, der einfach andere Voraussetzungen mit sich bringt als eine Seite in einer Zeitschrift oder ein Plakat. Die Aufmerksamkeitsspanne ist extrem gering und wir stehen in ständiger Konkurrenz zu anderen Inhalten. Eine gute Social-Media-Grafik geht immer davon aus, was will der Nutzer?

Wie viel Zeit sollte man für die Umsetzung vorsehen?

Da kommt es natürlich auf die Voraussetzungen an. Erstelle ich meine erste Grafik für Social Media oder habe ich schon einen routinierten Ablauf. Weiß ich, welche Programme und Ressourcen ich verwenden kann, arbeite ich alleine oder gibt es noch Abstimmungsschleifen, die zu bedenken sind. Müssen noch Fotos geschossen oder Stockmaterial gesucht werden? Es kann sehr schnell gehen oder aber auch sehr lange dauern. Es lohnt sich definitiv einmalig mehr Zeit in die Ausarbeitung eines übergreifenden Grafikkonzepts mit Vorlagen und Ressourcen zu investieren, dann geht es später sehr viel schneller.

Warum ist es wichtig, sich mit dem Thema näher auseinanderzusetzen?

Wer auf Social Media gesehen werden will, braucht gute Grafiken, ohne geht es nicht. Sie sind der Daumenstopper beim Durchswipen des Feeds und können dann im zweiten Schritt die Aufmerksamkeit auf den Text lenken.

Zur Webinar-Anmeldung geht es hier bei pubiz.de.

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