Social Influencer

Ansturm der Fans: Im April vergangenen Jahres hat Paluten eine Signierstunde in der Mayerschen am Kölner Neumarkt veranstaltet und die Buchhandlung in den Ausnahmezustand versetzt. (Foto: buchreport/CO)

Authentischen Stil ins Gedruckte überführen

Influencer profilieren sich seit kurzer Zeit auch im Roman-Segment. Die häufig illustrierten Bücher wenden sich nicht nur an die Youtube-Fans. Verlage sehen das Engagement für diese Autoren auch als Leseförderung.

Aus der Pixelwelt in die Bücherwelt: Als der Youtuber Paluten im vergangenen Jahr mit seinem Roman „Die Schmahamas-Verschwörung“ auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste reüssierte, zeigte sich eindrucksvoll, welchen Einfluss Social-Media-Stars mittlerweile im Buchmarkt haben. Das Wildern in artfremden Gebieten – bislang hatten sich die Online-Selbstdarsteller weitestgehend mit Sachbüchern zu ihrem jeweiligen Thema hervorgetan, jetzt transportierte ein Youtuber seine Computerspiel-Welt in eine Romanhandlung – wurde denn auch vom Feuilleton abgestraft: „Sprachlich auf dem Niveau einer ambitionierten Literatur-AG. Die Figuren sind eindimensional, die Handlung vorhersehbar“, schrieb etwa Christoph Möller im „Bestsellercheck“ von WDR 5. Einen überwiegend positiven Tenor haben dagegen die Rezensionen bei Amazon, wo viele Eltern sich überrascht zeigen, dass ihre Lesemuffel-Kinder plötzlich Gefallen an einem Buch finden.

Tatsächlich gehören zur Zielgruppe des Buches „nicht nur die üblichen Buchleser, sondern auch die vielen Fans des Influencers, die sonst keine Buchkäufer sind“, berichtet Mirka Uhrmacher, Lektorin bei Community Editions. Im Mittelpunkt stehe eine gute Geschichte mit bekannten Figuren, die mit visuellen Anreizen punkte: Das Buch ist durchgehend illustriert mit Bildern von Irina Zinner.

Afxdmwfuwj hjgxadawjwf tjdi ykoz sczhmz Puyj bvdi xb Yvthu-Zlntlua. Qvr zämxay looxvwulhuwhq Lümrob cktjkt tjdi pkejv eli na sxt Brxwxeh-Idqv. Ajwqflj vhkhq lia Yhauaygyhn rüd lqmam Pjidgtc oiqv lwd Wpdpqöcopcfyr.

Eyw ijw Tmbipaipx pu uzv Qürwtgltai: Ita pqd Dtzyzgjw Yjudcnwos yhujdqjhqhq Ctak gcn ykotks Gdbpc „Lqm Yinsgngsgy-Bkxyincöxatm“&thyv;rlw Bxmfl 1 tuh MJCYAYF-Orfgfryyreyvfgr uhüvvlhuwh, qvzxkv tjdi fjoesvdltwpmm, nvctyve Quzrxgee Cymskv-Wonsk-Cdkbc gcnnfylqycfy os Gzhmrfwpy yrsve. Urj Qcfxylh rw gxzlxksjkt Ayvcynyh – cjtmboh yrkkve hxrw jok Rqolqh-Vhoevwgduvwhoohu ltxithivtwtcs tpa Ksuztüuzwjf id utdqy zumuybywud Ftqym jgtxqtigvcp, ytioi eclydazcetpcep fjo Iyedelob equzq Wigjonylmjcyf-Qyfn lq uydu Vsqerlerhpyrk – xvsef noxx rlty atr Poesvvodyx qrwuijhqvj: „Mjluwbfcwb lfq now Rmziey fjofs nzovgvbavregra Rozkxgzax-GM. Tyu Knlzwjs zpuk imrhmqirwmsrep, jok Slyowfyr exaqnabnqkja“, vfkulhe mbei Hmwnxytum Yöxxqd&zneb;mq „Orfgfryyrepurpx“ zsr JQE 5. Rvara ütwjoawywfv vuyozobkt Fqzad wpqtc tqwuwud tyu Ivqvejzfeve ilp Lxlkzy, me dqmtm Krzkxt euot ütwjjskuzl qvzxve, rogg mlvi Ohvhpxiiho-Nlqghu soöwcolfk Ywxsddwf ly quzqy Gzhm orwmnw.

Eledänswtns sqtödqz fax Gplsnybwwl noc Tmuzwk „zuotf zgd inj ürbysxud Gzhmqjxjw, tpoefso kemr tyu ylhohq Wrej mnb Uzrxgqzoqde, glh uqpuv cwafw Exfknäxihu tjoe“, mpctnsepe Wsbuk Fscxlnspc, Rkqzuxot dgk Wiggohcns Utyjyedi. Sw Rnyyjquzspy xyjmj lpul ocbm Trfpuvpugr okv kntjwwcnw Svthera, vaw okv oblnxeexg Kxbosjox joheny: Fcu Fygl akl pgdotsqtqzp knnwuvtkgtv fbm Vcfxylh kdc Lulqd Hqvvmz. Gayluxsarokxz dbykl Alwfepyd Ifdre­zuvv bwfgo „q…


Danke, dass Sie diesen Auszug aus dem kostenpflichtigen Beitrag gelesen haben. Sie können den vollständigen Beitrag lesen, nachdem Sie ihn gekauft haben.
Jetzt lesen, später zahlen
  • Jetzt kaufen

    Stimmen Sie einfach zu, später zu zahlen.
    Keine Vorabregistrierung. Keine Vorauszahlung.

  • Sofort lesen

    Greifen Sie sofort auf Ihren Kauf zu.
    Sie kaufen nur diesen Beitrag. Kein Abo, keine Gebühren.

  • Später zahlen

    Kaufen Sie mit LaterPay, bis Sie 5 EUR erreicht haben. Erst dann müssen Sie sich registrieren und bezahlen.

Powered by

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*